Industriepark Zunderbaum

Leistungen agstaUMWELT:

  • Rahmenplanung
  • Mieterbefragung
  • Bebauungspläne und Änderung der Flächennutzungspläne für die beiden planenden Kommunen Kirkel und Homburg
  • Grünordnung/ Ökologie
  • Umweltprüfung, Biotopkartierung und -bewertung, Sonderuntersuchungen, Grünordnung, Artenschutz, Kompensationskonzept, Befreiungsantrag Landschaftsschutzgebiet
  • HU Bau Gebäudeabriss
  • Ausschreibung und Befreiungsanträge für Rodungsmaßnahmen
  • Freianlagenplanungen zu den Kompensationsmaßnahmen

Erläuterung:
Der Auftrag für die Generalplanung Zunderbaum ging aus einem VOF-Verfahren hervor, indem sich die agstaUMWELT als federführendes Büro gemeinsam mit den Büros ptv (Verkehrsplanung) und WPW (Infrastruktur) gegen eine Reihe von Bewerbern durchsetzen konnte.
Der insgesamt rund 95 ha große Standort, der sich teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Kirkel und teilweise auf Homburger Gebiet erstreckt, ist einer der wenigen Standorte im Saarland, die als Industriegebiete entwickelt werden können. Er erstreckt sich neben Freiflächen im Wesentlichen auf das ehemalige Bundeswehrdepot und stellt insofern also eine Konversionsmaßnahme mit vielen der dafür typischen Problemstellungen dar.
Die Aufgaben der agstaUMWELT bestanden zunächst im Entwurf eines städtebaulichen Konzeptes, das als Entscheidungsgrundlage für die künftige städtebauliche Entwicklung zugrunde gelegt werden sollte und daher 3 Varianten vorsah. Ergänzend zur Rahmenplanung wurden verschiedene Sonderuntersuchungen durchgeführt, u.a. eine Mieterbefragung der in den Bestandsgebäuden ansässigen Nutzer.
Auf Grundlage des ausgewählten Konzeptes wurden dann die Bebauungspläne der beiden Nachbarkommunen und die Teiländerung der Flächennutzungspläne bearbeitet. Im Zuge der Bebauungsplanverfahren wurden eine Reihe von ökologischen Sonderuntersuchungen erforderlich (z.B. Höhlen-/Nistbaumkartierung im Bereich einer im geplanten neuen Zufahrtsstraße, Befreiungsantrag Landschaftsschutzgebiet).
Weitere Projekte (z.B. HU Bau Abriss der Bestandsgebäude des Depots, u.ä.) bzw. Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Kompensationsmaßnahmen folgten.